ist der Schlüsselbegriff zur umfassenden Erhaltung aller Arten. Er umfasst den Schutz von Lebensräumen in der Natur- und Kulturlandschaft in all ihrer Artenvielfalt. Grundsätzlich gilt: je mehr Arten ein Lebensraum hat, je größer die biologische Vielfalt ist, desto stabiler ist ein Ökosystem.
Alte lokale Gemüsesorten
sind ein Ergebnis jahrhundertelanger Züchtungen, angepasst an die regionalen Umweltfaktoren wie Klima, Boden und Wasser.Sie sind ertragreich und widerstandsfähig gegen hiesige Krankheiten. In ihrer genetischen Ausstattung sind diese Landsorten einmalig und somit sehr wertvoll für den umweltgerechten Anbau in der Zukunft. Denn je mehr Sorten es noch gibt, desto schwerer kann sich eine Pflanzenkrankheit ausbreiten.
Kritische Bestandssituation
herrscht bei den alten Gemüsesorten, bedingt durch den Verlust zahlreicher GärtnerInnen, die diese Sorten immer wieder generationenlang anbauten und über den Zaun weiterreichten.
Samen gesucht
Jedes Korn einer alten Sorte ist daher wichtig. Haben Sie noch Bohnen von der alten Tante im Keller liegen ?? Oder baut Ihr Nachbar den "Ewigen Kohl" an? Oder haben SIe noch etwas gehört von Gartenmelde und Wintersalat ? Gibt es bei Ihnen noch die alte Zuckererbse oder den Feldsalat ?
Auch wenn das Saatgut schon 20 Jahre alt ist, einzelne Körner reichen zum Erhalt einer alten Sorte!